In Partnerschaft mit UNICEF spenden wir, 3,00 € von jeder Einschreibegebühr an die Kinder, die Opfer des Syrienkrieges wurden. Das Geld hilft den im vom Krieg zerrütteten Syrien lebenden Kindern eine sichere Ausbildung zu bieten.

Im vergangenen Jahr hat UNICEF die Ausbildung von 2.239.884 vom Krieg betroffenen syrischen Kindern unterstützt.

Gegenwärtig sind eine von drei Schulen in Syrien durch den Krieg zerstört oder unbenutzbar. Dies und der Mangel an essentiellen Lehrmitteln hindert die Kinder eheblich daran, eine Ausbildung zu erhalten.

Das Ziel von UNICEF dieses Jahr ist es, 1,2 Millionen Kindern in Syrien eine sichere Schulbildung zu verschaffen. Das beinhaltet das Bereitstellen von Räumlichkeiten, Schulmobiliar, ausgebildeten Lehrern, Wiederaufbau, eine sichere Lernumgebung und Lehrmaterialien.

Es ist uns seine große Ehre, gemeinsam mit UNICEF an diesem Ziel zu arbeiten.

Am 12. Mai 2017 in Aleppo, in der arabischen Republik Syrien, ging der 15-jährige Abdullah (Name geändert) (oben links) in eine von UNICEF geförderte Unterkunft, wo er gerade seine Abschlussprüfungen schrieb. Als die Schule im südlichen Aleppo aufgrund der Kämpfe schloss, fühlte er sich, als hätte er alles verloren. Um seine Familie finanziell zu unterstützen, fing er an auf einer Farm zu arbeiten. „Unser Leben hat sich geändert, als die Schule Anfang des Schuljahres wieder öffnete“, erkärte Abdullah, „aber wir sahen uns einer neuen Schwierigkeit gegenüber: es gab keine Lehrer mehr, die uns unterrichten konnten. Sie waren alle gegangen.“ Dank eines pensionierten Mathelehrers, der Universitätsstudenten dazu ausbildete, den Kindern bei der Vorbereitung auf die Prüfungen zu helfen, konnten Abdullah und seine Freunde den Unterricht nachholen und weiter lernen. Für ihre Abschlussprüfungen mussten sie im Mai ihr Zuhause verlassen und sich auf eine gefährliche Reise machen.

Als viele andere Schulkinder auf der Welt ihr Schlujahr beendeten und sich auf die Ferien freuten, mussten Kinder in Syrien Konfliktgebiete durchqueren um ihre Abschlussprüfungen ablegen zu können. Im Mai und Juni 2017 traten fast eine halbe Million Kinder in Syrien zu ihren Abschlussprüfungen an. 10.689 Kinder kamen dafür aus schwer zu erreichenden und belagerten Gebieten. Diese Zahl stellt nur ein Drittel der tatsächlich 36.017 zu den Prüfungen angemeldeten Kindern dar. Viele konnten die Prüfungszentren nicht erreichen, weil die Reise zu gefährlich war oder weil sieicht durch die Kontrollpunkte gelassen wurden. Diese entschlossenen Kinder riskierten ihr Leben und passierten zahlreiche Kontrollpunkte, an denen sie von bewaffneten Männern befragt wurden. Viele ließen ihre Familien zurück und mussten stundenlang zu den Prüfungszentren laufen. Manche dieser Kinder hatten aufgrund von Vertreibung und Gewalt die Schule mehr als ein Jahr nicht mehr besucht und waren gezwungen mit Hilfe ihrer Eltern und Lehrer zuhause zu lernen.

UNICEF hat diese Kinder mit Stipendien unterstützt, die ihnen erlaubten, Reisekosten und sonstige Ausgaben in den Unterkünften nahe der Prüfungszentren zu decken. Um die Kinder auf die Prüfungen vorzubereiten organisierte UNICEF Nachhilfestunden und Lerngruppen und verteilte Schreibzeug und Lehrmaterialien. UNICEF stellte den Kindern psychosoziale Dienste zur Verfügung, die ihnen helfen sollten das Trauma von Krieg und Vertreibung zu verarbeiten. Die Schüler erhielten Hygienesets, damit sie während des Aufenthaltes in den Prüfungszentren sauber und gesund blieben.

Nach mehr als sechs Jahren Krieg in Syrien gehen mehr als 1,75 Millionen Kinder nicht zur Schule. Manche Kinder haben noch nie das Innere eines Klassenraumes gesehen. Bildungseinrichtungen werden in vielen Teilen des Landes immer wieder Ziel von Angriffen. Eine von drei Schulen ist beschädigt, zerstört, oder dient als Notunterkunft. Gemeinsam mit seinen Partnern stellt UNICEF Lehrmaterialien und Schulbücher zur Verfügung, baut Schulen wieder auf und beteiligt sich an Lehrerweiterbildung. 2016 konnte UNICEF mit seinem Bildungsprogramm 3 Millionen Kinder in Syrien erreichen. UNICEF hat eine Auswahl an informellen Bildungsmitteln wie ein beschleunigtes Curriculum und Materialien zum Selbststudium entwickelt, die Kindern helfen sollen, die verpassten Schuljahre wieder aufzuholen. Die nationalen Abschlussprüfungen zu bestehen ist für sie ein Tor zu höherer Bildung und zu einer besseren Zukunft.

Hanaa, 8 (oben), die durch eine explodierende Bombe gelähmt wurde und nicht mehr laufen kann, löst eine Aufgabe an der Tafel in einem Klassenzimer in Ost-Aleppo, Syrien. Mittwoch, 28. Februar 2018. Vier Monate nachdem sie verletzt wurde wollte Hanaa immer noch nicht das Haus verlassen. „Ich hatte Angst und konnte nicht einmal mit meinen Schwestern spielen.“ Sagte sie. Freiwillige von einem UNICEF-Kinderzentrum brachten sie zum Zentrum, wo sie spielen, singen und malen konnte. Hanaa, die für ein Jahr die Schule nicht besuchen konnte, hat ihre Ausbildung nun wieder aufgenommen und liebt Lesen, Schreiben und Mathematik. Dreimal die Woche geht sie zur Physiotherapie und freut sich, dass es ihr langsam besser geht. Hanna hat zwei Wünsche: „ Mein Traum ist es, Physiotherapeutin zu werden und Kindern wie mir zu helfen. Mein größter Traum ist es, dass wieder Frieden in meinem Land ist.“

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